DaybyDay ISSN 1860-2967
26.2.2012 <<   27.2.2012   >> 28.2.2012
Übersicht

דָּוִד Davids Word versus גָּלְיָת‎ Goliaths Apple

I.

Dass David Hillel Gelernter in Berlin öffentlich reden würde, wurde am 24. Februar in der Kulturzeit auf 3sat verkündet. Dort wurde ein Interview von Tina Mendelsohn ausgestrahlt, das - wer weiss wie lange - online über die Adresse:
http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=29623&mode=play
eingesehen werden kann.

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Achtung: Das geht nicht über den Link auf der Seite
http://www.3sat.de/mediathek/frameless.php?url=/kulturzeit/themen/160785/index.html
auf der u.a. zu lesen ist:

"All unsere Daten - Dokumente, Fotos oder Telefongespräche - fließen in einem Lebensstrom zusammen und werden in der Cloud gespeichert und abgelegt - ein Strom, der sich ein- und abschalten lässt wie ein Fernsehapparat. Nachrichten, Wetter, Ereignisse - alles, was uns interessiert, erreicht uns über einen Cyberstream, der sich jederzeit zurückspulen lässt, um die Vergangenheit noch einmal zu betrachten. Mitteilungen, die wir aus Zeitmangel erst später lesen wollen, werden auf dem Stream einfach in die Zukunft kopiert.

Die Szenarios von David Gelernter sind Basiswissen für technologische Planspiele. Als noch niemand davon sprach, prophezeite er bereits den Siegeszug des Internet. In seinem Buch "Mirror Worlds" entwarf Gelernter Anfang der 1990er das, was wir heute erleben." [1]

Soweit der Auszug aus der Print-Ausgabe Q4 2011 des "Technology Quarterly", in dem auch über den derzeit noch laufenden Prozess zwischen der von ihm und Eric Freeman gegründeten Firma "Mirror Worlds" - die jetzt einer Investmentgesellschaft gehört - und dem Apple-Konzern berichtet wird. [2]

II.

Auf eben jener 3sat-Seite wird aber auch darauf verwiesen, dass der Vortrag
"Anti-computing and the anti-Web: Remembering how to read" _ als - vorletzte - Veranstaltung der sogenannten "Berliner Lektionen" am 26.02.2012 im Renaissance-Theater Berlin stattfinden wird.

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In diesem Theater geht damit eine Epoche zu Ende. Und es macht Sinn, aus diesem Anlass das Haus im Spiegel der Geschichte dieser Veranstaltungsreihe nochmal adäquat ins Licht zu setzen...

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... und in Beziehung zu bringen mit Gelernters Buch: Mirror Worlds.

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III.

In seinem Vortrag liest David seinen Text vom Blatt. Er berichtet von den Anforderungen, die er an seine Studenten im Rahmen seiner Lehrtätigkeit an der Yale University richtet, und stellt dabei die Qualifikation bei der Nutzung der Sprache im Verlauf des wissenschaftlichen Arbeitens in den Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit.

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Im weiteren Verlauf seiner Vor-Lesung zeigt er aber auch Bilder unter Zuhilfenahme seines eigenen Gelernter-Studio-Programms.

Und schnell wird klar, dass diese von ihm ausgesuchten Beispiele [3] nicht nur Gegenstand der aktuellen Präsentation sind, sondern auch einen besonderen Logenplatz in der eigenen Bibliothek haben.

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Wer sich auf diesen Web-Seiten umschaut und mit seinen Arbeiten als auch denen seines Sohnes David eine nähere Beziehung eingeht, stellt fest, dass wir es hier mit einer vielfältigeren Persönlichkeit zu tun haben, als es durch den Begriff des Computerspezialisten zunächst indiziert wird.

Sein letztes Buch - mit einem seiner Bilder auf dem Cover - erschien Ende 2009 als Hardcover - und 2011 als Paperback-Ausgabe und trägt den Titel:

Judaism: A Way of Being

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 [4]

IV.

Auf der oben schon als Link ausgewiesenen amazon-Seite auf das Buch Mirror Worlds wird sein Buch zu den unterschiedlichsten Preisen angeboten: neu zu Preisen von fast 50 Euro bis 25 Euro, und die gebundene Ausgabe - als gebrauchtes Exemplar - zum Preis von 10 Euro.
Es gibt das gleiche Buch aber auch für die amazon-eigene Ausgabe des Kindle-Lesegerätes. Klar: Hier gibt es natürlich keine gebrauchte Version und mit gut 15 Euro nur einen Preis.

Warum lässt Gelernter dieses zu? Ja, bei Reisen sei so eine Lösung durchaus praktisch. Was aber sei das Löschen eines solchen Files im Vergleich zum Verbrennen eines seiner Bücher?

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Nein, öffentlich hat er diese Frage nicht gestellt. Er hat im Rahmen dieser Berliner Lektion darauf aufmerksam gemacht, dass es offensichtlich schwerfallen würde, selbst solche Bücher der Vernichtung anheim zu geben, die uns nicht sonderlich gefallen. Und dass es vergleichbare Skrupel beim Auslösen einiger Computerbefehle auf der Tastatur so kaum geben würde.

Er entwickelt den Vorschlag, dass jedes Buch immer in doppelter Form verkauft werden sollte: als real existierendes Werk und als eine virtuelle Kopie desselben, mit der es möglich sei, während des Lesens einen bestimmten Zusatznutzen bereitzustellen.

Also eine Art Augmented Reality, die sich der klassischen Leseerfahrung nicht entgegenstellen, sondern diese vielmehr unterstützen würde.

V.

Bei Amazon kann man öffentlich aus dem ersten Kapitel folgenden Schlüssel-Text zitieren:

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und damit auf die Schlüsselaussage des vor 20 Jahren entworfenen Buches verweisen.

Heute klingt seine Zukunftsvision hingegen ganz und gar rückwärtsgewandt. Ist sie das wirklich?

Seiner Rede zufolge sei es notwendig, dem Wort mit Respekt entgegenzutreten, denn nur das Wort sei der Garant dafür, dass das gesagt werden könne, was wir auch meinen. Die Rede ist von der "dignity of words" und die These lautet: "words make us human".

In dem Moment, wo das Wort von der materiellen Vorlage abgelöst worden sei, bestehe die Gefahr, dass wir dem Trommelfeuer all dessen, was da nun in elektronischer Textform auf uns einschlagen würde, nicht mehr gewachsen seien.

"Today we are in the middle of a massive transformation" - und in deren Folge sei es notwendig, in Zukunft nicht nur Gebäude und die Kunst zu konservieren und zu kuratieren, sondern auch die Sprache.

Wenn das nicht geschehe, sei nicht nur die Kunst des Schreibens in Gefahr, sondern auch das Denken-können daselbst.

Alle Bereiche seien davon erfasst: vom Journalismus über die Philosophie bis hin zur Geschichtsschreibung und Wissenschaftspraxis. Zwar sei es auch heute noch möglich, sich den erhöhten Anforderungen einer Textaufnahme anzupassen, aber die Bedeutung dessen, was uns damit mitgeteilt werde, könne nicht mehr mit der gleichen Qualität wahrgenommen werden.

Diese Qualität sei vor allem darin begründet, dass mit den Mitteln der Sprache - wie auch der Malerei - nicht nur das JETZT zum Gegenstand der Darstellung gemacht werde, sondern auch all die Zeiten des NICHT-JETZT (Gelernter spricht hier vom NOW und von ALL OTHER TIMES).

Wenn es nicht gelänge, sich aus diesem "Gefängnis des JETZT" zu befreien, dann würde das dazu führen, dass es nicht mehr möglich sei, ein neues Gewerk herzustellen, geschweige denn auszudenken. In einer Zeit, in der es keine handgeschriebenen Briefe mehr gäbe und keine Bücher, deren Seiten noch aufgeschnitten werden müssen, gäbe es auch keinen Garanten mehr dafür, über den eigenen Horizont des Hier und Jetzt hinwegsehen zu können. Denn, so Gelernter: "The web is an attention-span-suppression device."

VI.

Es folgt eine längere Exkursion in die Welt der Bilder. Es geht um die Ableitung der These, warum es zu bestimmten Zeiten die Bilder vermocht haben, die von ihnen zur Darstellung gebrachte Zeit mit einem ganzen Zeit-Raum in Verbindung zu bringen und damit in der Lage zu sein, "dreidimensional" wirken zu können. [5]

Was aber dann nicht geschieht, ist die Einordnung der aktuellen Phänomene in Bezug auf dieses Wahrnehmungsraster, etwa zur Bedeutung des aktuellen Booms der Kinos mit seinen dreidimensionalen Bildern oder der Ankündigung, dass es noch in diesem Jahr eine Google-Glass geben werde, auf dem die gesichtete Realität mit Informationen aus einer virtuellen Umgebung - zur Aufklärung des Menschen - überlagert werden. [6]

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Da hilft ein Foto, das im Vorfeld der Vor-Lesung entstanden ist: Die Fotografen bitten den Redner, direkt in den Bühnenscheinwerfer zu schauen, damit sie in der Lagen sind, von ihm ein gutes Bild machen zu können.

Der Protagonist wird geblendet, damit er für die Nachwelt in einem guten Licht dargestellt werden kann.

Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht ergriffen.
 [7]

Gelernter kann nicht verstanden werden, wenn wir nicht seine Verankerung in der jüdisch-christlichen Sicht der Welt verstehen können.

Aber es scheint, das Gelernter nicht verstehen kann, dass jegliches Wort von Gewicht sein kann, das sich in seinen dunklen Konturen vor einem hellen Hintergrund abhebt, oder auch umgekehrt. Für ihn gilt dieser Kontrast der Konturen nicht als ausreichendes Kriterium für seine Gültigkeit. Es bedarf der Einprägung des Wortes auf einem materiellen Träger, damit es für ihn die Chance in sich trägt, von bleibendem Wert sein zu können.

Und so stellt sich die Frage, ob es denn so wichtig sei, dass das Wort über hunderte und tausende von Jahren durch seine Drucklegung überleben könne? [8]

Aber ist die vordergründige Gültigkeit dieser Annahme schon der Beweis ihrer Wahrheit. Gilt der Satz "Wer schreibt, der bleibt" für die Welt der digitalen Publikation nicht mehr? Und warum haben Sätze wie "Der lügt wie gedruckt" immer noch nichts von ihrer Popularität eingebüsst? Und was ist mit all jenen Kulturen, in denen das kulturelle Erbe durch die verbale Vermittlung, durch die Rituale des Tanzes und des Gesanges übermittelt wurde - und immer noch wird?

Ist die entscheidende Frage nicht letztendlich die, was sich aus der NICHT-JETZT-ZEIT als historische oder visionäre Referenz in den Köpfen und Herzen der Menschen [9] eingeprägt hat?

Und um es ganz konkret zu fragen: beinhaltet die Existenz eines Lebens nur noch im JETZT nicht zugleich die Gefahr, dass der Schatten des Holocaust auf dem hintergrundbeleuchteten Bildschirm eines Flachbrettcomputers - ob Tablet oder Smartphone - nicht mehr in Erscheinung treten kann?

Ist nicht das der wahre Anlass, warum in der Berliner Lektion selbst so Sätze gesagt wurden wie die, dass Bücher halt keiner Batterien bedürften, um gelesen zu werden? Ist das der Grund, warum Noah in und mit seiner Arche die grosse Flut hat überleben können? Ist die Elektrifizierung des Wortes, ja der ganzen Welt, eine Sünde?

VII.

An dieser Stelle könnte ein neuer, ein höchst intimer aber auch höchst fruchtbarer Dialog einsetzen.

Denn ganz offensichtlich macht sich Gelernter viele Freunde mit seinen Thesen, indem es ihm gelingt, viele Ängste anzusprechen, die mit der Vernichtung des Gegenständlichen ebenso zu tun haben, wie mit der Vernichtung des Zeithorizonts im JETZT.

Aber eben diese "Angst" - ein Wort, das er auch wortwörtlich in seinem englischsprachigen Diskurs zur Verwendung in Anspruch genommen hatte - ist ein guter Trigger, um die Aufmerksamkeit, die Sensibilität und das historische Gewissen zu mobilisieren, sie ist ein guter Lehrmeister, um bei allem Vorwärtsdrängen und -denken immer auch die Grenzen des entfalteten Horizonts gewahr werden zu lassen.

Aber diese Angst kann auch ein Barriere sein, ein Zensor, der verbietet zu erkennen, was Phänomenologie, was Phantasie und was Projektion ist.

Wir Ungläubigen sollten lernen, die Tora zu lesen und die Gläubigen sollten lernen, den Faust zu verstehen.

Und das darf auch online geschehen, so wie in den hier gesetzten Links. Denn das Lernen aus der Geschichte, aus der Zeit des JENSEITS-DES-JETZT muss hier und heute geschehen. Und jeden Tag neu versucht werden.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
Dasselbe war im Anfang bei Gott.
 [10]

VIII.

Wem all das hier Gesagt "zu hoch" ist, der möge sich doch am Abend dieses Montags in der ARD im ERSTEN die Sendung "hart aber fair" ansehen, oder danach den Audio-Podcast von der Seite _ http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/rueckschau/podcasts.php5
herunterladen.

Dort ist am Ende der Sendung der mit erstem und zweiten Staatsexamen zum Lehrer ausgebildete Herr Names Gottschalk zu hören, wie er darüber Klage führt, dass die Kraft des Wortes, des wohlgeschriebenen und des wohlklingenden Wortes immer mehr durch andere Werte abgelöst wird, denen er persönlich nicht wirklich die gleiche Wertigkeit beimessen kann. [11]

Und dort berichtet vorab die Schülerin Sylvia Hamacher, wie ihr mit "bösen", im Netz unmittelbar und für alle zugänglichen Worten so sehr zugesetzt wurde, bis dass sie kurz vor dem Selbstmord stand.

Einer der wichtigsten Beiträge aus dem Zuschauer-Chat der zeitgleich und auch im Nachgang der Sendung freigeschaltet ist, ist der folgende.
Und der liest sich so:

27.02.2012 22:06 Uhr Anonym
hallo
sie zeigen auf was facebook macht "Supper" warum geben sie hier Facebook als verständigungsmedium an? und ganz blöd finde ich es "gefällt mir" bei facebook.

Aus welchen Gründen auch immer es zu diesem sprachlich verkrüppelten Text gekommen ist, hat der Autor diese Zeilen sich damit seinen Anspruch auf seinen Anteil an der kollektiven Wahrheit verwirkt?

IX.

Und das ist "in den Medien" zu hören und zu lesen: [12] :

- Die Zeit-stiftung Ebelin und Gerd Bucerius auf facebook.com:
"Berliner Lektionen mir David Gelernter" [13]

- Das Online Magazin art-in-berlin.de.
"David Gelernter bei den Berliner Lektionen"

- Arno Orzessek in der Sendung FAZIT im Deutschlandradio Kultur vom 26.02.2012 [14]
"Ein Cyber-Visionär. David Gelernter bei den ’Berliner Lektionen’ "

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- Marcus Jauer im Feuilleton der Frankfurter Allgemeine vom 27. 02. 2012:
"Automatisierte Sprache. Wörter sind die Wegwerfartikel unserer Zeit.
Tippfehler: David Gelernter entwirft bei seiner Berliner Lektion „Remembering how to read“ eine Welt, in der nicht mehr die Hände, sondern die Maschinen schreiben."

- Johannes Schneider in der Medienkritik der Online-Ausgabe des Tagesspiegelvom 27.02.2012 17:16 Uhr
"Unser digitales Gedächtnis"

UND:

- David Gelernter in der Online-Ausgabe des Tagesspiegel vom 27.02.2012 10:05 Uhr
"Kampf zwischen alten und neuen Medien Digitale Informationen sind Wegwerfinformationen" [15]

X.

Und das schreiben "die Anderen" zurück: [16]

- Paolo aka Pod: podopolog:
"Mirror Worlds + (T)Error Worlds, It’s Delicate !"

[1] Siehe dazu den Artikel "Seer of the mirror world" aus der Ausgabe des ECONOMIST vom 3. Dezember 2011, in dem es u.a. heisst:
"More than two decades ago, Dr Gelernter foresaw how computers would be woven into the fabric of everyday life. In his book “Mirror Worlds”, published in 1991, he accurately described websites, blogging, virtual reality, streaming video, tablet computers, e-books, search engines and internet telephony. More importantly, he anticipated the consequences all this would have on the nature of social interaction, describing distributed online communities that work just as Facebook and Twitter do today."

[2] Die erste Runde ging an Mirror, die zweite an Apple - Apple Wins Reversal of $625.5 Million Mirror Worlds Verdict - und das Ergebnis der Dritten steht noch aus.

[3]  ©all rights reserved Hier um zu zeigen, dass die Bilder der Neuzeit, aber auch die Darstellungen vor dem 14. Jahrhundert mit Textelementen als Teil der Darstellung versehen waren

[4] Das Bild trägt den Namen "Ashrei".
Weitere Informationen zu diesem Buch auf amazon.

[5] Und es folgt die These von der dominierenden Darstellung des Wortes in den Malereien, die vor dem 14. und ab dem 19. Jahrhundert entstanden sind, die er an allerlei Beispielen zu belegen versucht.

[6] Dazu wird an anderer Stelle in einem neuen Buch des Autors die Rede sein, dessen erster Band unter dem Titel "Das digitale Manifest" erscheinen wird. WS.

[7] Johannes 1, 3-5

[8] Dass diese Annahme so zu gelten scheint, ist auch an anderer Stelle hier in "DaybyDay" berichtet worden, als es darum geht, dass ein durchaus bekannter Blogger letztendlich "stolz wie Bolle" in seinem Blog darüber Auskunft gibt, dass es alsbald auch endlich ein Buch von ihm zu lesen geben werde.

[9] ja sogar in ihren Genen... denken wir nur an die sinnentsprechenden Textstellen aus Thilo Sarazzins Buch, die sogar öffentlich im Fernsehen verhandelt wurden: http://www.youtube.com/watch?v=5w9DCRCWnIg.

[10] Johannes 1, 1-2

[11] "Ich sag immer zu den jungen Kollegen: Kriegt ihr noch einen Satz hin, kriegt ihr noch ein Komma hin [...] Von meinen Kinder krieg ich eMail-Nachrichten die sind selten länger als 5 Worte. Ich war immer ganz begeistert, dass ich orthographisch 100% auf den Punkt bin. Und heute drückst Du ... auf den ’spell-check’ und dann ist das alles richtig ... und die ganze schöne Orthographie im Eimer. Gewisse Dinge brauchst Du heute nicht mehr."

[12] All die nachfolgend herausgesuchten Artikel und Beiträge wurden erst nach der Fertigstellung des eigenen Textes - in vielen Fällen auch auf Zuruf Dritter - hier mit aufgeführt und eingestellt. Danke. WS.

[13] Der Tippfehler in diesem Text wurde bis um 23.07 dieses Tages nicht korrigiert. WS.

[14] http://www.dradio.de/dkultur/sendun...

[15] Aus dem dem Englischen übersetzt von Johannes Schneider.

[16] Es ist interessant zu sehen, dass die Reaktionen selbst auf diese Art von Text vielfältig und anregend sind. Danke! WS.
Es ist aber auch auffallend, dass es ein ganz besonderes Interesse an den Fotos gibt, die an diesem Sonntag, den 26. Februar 2012 entstanden sind, obwohl diese "nun" mit einem handelsüblichen Camcorder und keiner jener grossen Nikons und Canons realisiert wurden, die im Vorfeld des Vortrags auf und neben der Bühne zum Einsatz gebracht worden waren.
Sagen solche Bilder doch mehr als "tausend Worte", oder liegt das nur daran, dass auch noch so gute Übersetzungsmaschinen nicht wirklich in der Lage sind, Texte wie diese ins Englische oder in eine andere "Fremd"Sprache zu übersetzen?


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