Wer hat "uns" falsch beraten: nur Sozialdemokraten?

VON Dr. Wolf SiegertZUM Donnerstag Letzte Bearbeitung: 11. August 2019 um 23 Uhr 24 Minutenzum Post-Scriptum

 

Ingo Schulze: „Alles musste neu besprochen werden“ am 7. August 2019 im Deutschlandfunk im Gespräch mit Michael Köhler, warum nach der Wiedervereinigung von A und B kein C, sondern daraus ein grosses A geworden ist:

"Alles musste neu besprochen werden". Ingo Schulze über die Wende von 89

Dem hinzugefügt sei ein vorangegangenes Gespräch, das er mit Anja Reinhardt am Morgen des 8. Juni 2018 zum Thema "Sozialdemokratie" geführt hatte: „Was wir tun müssen, liegt auf der Hand“:

Sozialdemokratie - Interview mit Ingo Schulze

Und dem wiederum hinzugefügt sei das "Kalenderblatt" im Deutschlandfunk von Bernd Ulrich, in dem verwiesen wird auf die Gründung der SPD-Vorläuferpartei. Wunsch nach Einheit in der Arbeiterbewegung:

Jetzt gilt es noch, einen von den Altvorderen vor das Mikrofon zu holen. Und Philipp May ist es gelungen, mit dem ehemaligen Vorsitzenden der SPD und Vizekanzler einer Rot-Grünen Regierung, Franz Müntefering, ein Interview zu führen, in dem es von der historischen Analyse bis hin zum Pfeifen im Walde geht. So wie es dieser Titel signalisiert: Franz Müntefering zu 150 Jahre SPD „Wir haben auch bei jungen Wählern gute Chancen“

150 Jahre SPD - Interview mit Franz Müntefering, Ex-Parteichef

P.S.

Im Sonntagsinterview der Märkischen Allgemeine, MAZ, vom 11. August 2018 ist der ehemalige SPD-Parteichef Matthias Platzeck in einem dpa-Interview mit dem Satz zu hören / zu lesen:

Man kann es nicht anders beschreiben, wir befinden uns in einer existenziellen Krise. [...] Die Ostdeutschen haben nach der Wiedervereinigung Brüche in einer Tiefe und Heftigkeit erlebt, die die Westdeutschen so nicht kennen und nicht kannten. So etwas kann auch nach Jahrzehnten wieder alles auf einmal hochkommen.