Ein "Beweis"-Foto als Sonntagsbild

VON Dr. Wolf SiegertZUM Sonntag Letzte Bearbeitung: 14. April 2019 um 17 Uhr 44 Minutenzum Post-Scriptum

 

Globalisierung? Es gibt immer mehr Evidenz dafür, dass mit dem Erfolg weltumspannender Mittel und Wege - vom Geldverkehr bis zum Transport - zugleich auch die Tendenz zum Tragen kommt, sich Jenseits des "Grossen und Ganzen" abzuschotten, in der VR China genauso wie in Russland oder auch in den USA.

Umso Wichtiger sind jene Versuche - zumal in der Kunst und in der Wissenschaft - die Grenzen der eigenen Möglichkeiten durch den Zusammenschluss der jeweils eigenen Möglichkeiten um ein Vielfaches zu bündeln.

Das - wenn denn dieser Begriff an dieser Stelle Verwendung finden darf - Genie Albert Einsteins wird heute ein weiteres Mal unter Beweis gestellt: Durch die geniale Entscheidung in einem EHT-Konsortium die Leistungen einzelner Teleskop-Positionen weltweit zusammenzuschliessen.

Nur so war es möglich, jetzt erstmals nach all den vielen imagninierten Bildern des bislang Unsichtbaren

uns erstmals ein "Beweis-Foto" zur Kenntnis zu bringen:

Hier einige Arbeiten mit den Versuchen, sich ein Bild von einem Schwarzen Loch zu machen:

Oder es mit Text und Bildanimationen zu erklären:

Ab jetzt aber gibt es erstmals ein Bild von diesem unglaublich grossen Phänomen, das bereits am gleichen Tag seiner Veröffentlichung, am am 10. April 2019, in diesem Video von Brian Greene so erklärt wird:

Wer sich mit diesem schier unglaublichen und doch schon seit langem vorhergesagten Phänomen noch ein wenig intensiver beschäftigen will, dem sei diese Begegnung von Late Night Show host Stephen Colbert mit seinem - wie er sagt "friend" - Brian Green ans Herz gelegt, der am 25. Februar 2016 zum zweiten Mal sein Gast ist:

P.S.

Kein Wunder, wenn nun selbst der SPIEGEL dazu seit dem 12. April 2019 mit einer "Audiostory ... Exklusiv für Abonnenten" aufmacht: Was uns schwarze Löcher über die Geheimnisse des Universums verraten  Es gelten die Regeln des Urheberrechts
Was uns in dieser Geschichte jedoch nicht erzählt wird, das ist der "wahre Hintergrund" für diesen Titel: Die bereits erlebte, aber dadurch noch lange nicht erfahrbar gewordene Aufhebung des alltäglichen Raum-Zeit-Kontinuums durch die Digitalisierung.